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    Strom wird 2014 um bis zu 9 Prozent teurer - Über 150 Stromanbieter kündigen Preiserhöhungen an

    03.12.2013 Stromverbraucher müssen auch 2014 erneut tiefer in die Tasche greifen. Wer als Familie im Bereich um die 4000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, muss unter Umständen eine dreistellige Erhöhung der Stromkosten in Kauf nehmen .

    Die größten Strompreis-Steigerungen gibt es laut verivox.de in den Bundesländern Thüringen und Hessen.
    Insgesamt haben bereits über 150 Versorger Erhöhungen angekündigt und begründen dies mit der erneut steigenden Ökostrom-Umlage aus dem EEG-Gesetz und weiteren gesetzlichen Preisumlagen.
    Mittlerweile besteht der Strompreis zu 50 Prozent aus staatlichen Steuern, Abgaben und besagten Umlagen.

    Nach dem Jahreswechsel wird mit weiteren Ankündigungen für Preissteigerungen gerechnet.
    Der Energieriese RWE hat pikanterweise für hunderttausende Kunden mit „Preisgarantie-Verträgen“ Erhöhungen zwischen 2,8 bis 6,3 Prozent angekündigt. Ebenfalls betroffen sind Heizstrom-Kunden des Konzernes. Insgesamt trifft es 750.000 RWE-Stromkunden.
    Immerhin gibt es laut Verivox vier Versorger, die ihre Preise für die Haushaltskunden senken.

    Die Stromkunden müssen keine dieser Erhöhungen hinnehmen und können sich auf ihr Sonderkündigungsrecht berufen. Wer Kunde in der Grundversorgung ist, kann jederzeit innerhalb von drei Wochen Kunde bei einem anderen Anbieter oder in einem anderen Vertrag des gleichen Versorgers werden. Als Alternativen stehen inzwischen durchschnittlich in jedem PLZ-Gebiet mindestens 130 Anbieter mit ihren Tarifen  zur Verfügung.

     



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