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    43 Prozent aller Stromkunden immer noch in der Grundversorgung

    06.12.2011

    Der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth appellierte an die Energieverbraucher, bei aktuellen Preiserhöhungen diese nicht tatenlos hinzunehmen, sondern den Anbieter zu wechseln. Im Jahre 2010 hätten lediglich drei Millionen Menschen zu einem günstigeren Anbieter gewechselt. "Das sind zu wenig", so Kurth gegenüber Journalisten. Der Netzagentur-Chef ergänzte, dass 43 Prozent aller Stromkunden immer noch in teuren Grundversorgungstarifen seien.

    Grundversorgungstarife sind im Vergleich wesentlich teurer als Sondertarife. Dazu muss nicht unbedingt der Anbieter gewechselt werden. Wer bei seinem örtlichen Grundversorger, etwa den Stadtwerken bleiben möchte, kann sich dort vor Ort nach einem günstigen Tarif erkundigen. Wichtig ist, dabei auf die Kündigungsfristen und Preisgarantien zu achten.



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